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HeuGeVe vor dem Erwerb der „Alten Weberei“

 Wer sucht, der findet! Dieser Ausspruch trifft auch auch den HeuGeVe Roetgen zu, der bekanntlich seit langer Zeit bemüht ist, ein Gebäude zu finden, um darin heimatliches Gut unterbringen zu können. Jetzt stellt sich ein erster Erfolg ein.

Nach dem Kauf des Westwall-Grundstücks an der Höckerline steht eine weitere Investition bevor.

Wie Vorsitzender Franz Schroeder und Geschäftsführer Rolf Wilden mitgeteilt haben, scheint man fündig geworden zu sein. Die Bemühungen um den Erwerb und den Erhalt der „Alten Weberei“ beziehungsweise des „Lütgens-Hauses“ am Graben, scheinen Früchte zu tragen. Die Zeichen stehen auf „Grün“ für das denkmalgeschützte Gebäude in Roetgen an der Bundesstraße, einem „echten Filetstück.“

Schroeder und Wilden machen deutlich, nach den Verhandlungen in den letzten beiden Jahren bestehe nunmehr eine realistische Chance, dieses zerfallene und verwahrloste Gebäude zu erwerben, um es dann für den Heimat- und Geschichtsverein, aber auch für die Gemeinde Roetgen, nutzbar machen zu können. Die Aussichten auf finanzielle Unterstützungen, die den Verein in die Lage versetzen, dieses Projekt weiterführen zu können, seien dergestalt, dass man an eine Fortsetzung dieser Aktivitäten denken könne.

Eine Arbeitsgruppe (AG-Lütgens) habe bereits eine Menge an Vorarbeit geleistet, außerdem habe der HeuGeVe-Vorstand notwendige Entscheidungen gefällt. „Jetzt kommen wir aber an den Punkt, wo laut unserer Satzung die Mitgliederversammlung entscheiden muss, ob es weitergehen wird“, macht der Vorstand deutlich. Man wolle deshalb im Laufe des Monats Mai eine Versammlung abhalten, die genau Vorgehensweise werde noch mitgeteilt.

Schroeder und Wilden erwähnen, dass es erst einmal nur eine „Vorab-Information“ sei, denn Genaueres werde folgen. Damit die Mitglieder eine qualifizierte Entscheidung treffen können, werde man das notwendige und erforderliche Informationsmaterial in einer Broschüre zusammenfassen und aushändigen. Ob es eine „normale“ Versammlung geben werde, könne man nicht genau sagen. Man wolle einen Weg suchen, alle Mitglieder ausführlich über das Geplante zu informieren, um deren Entscheidung zu erfahren. „Wir können aus verschiedenen Gründen nicht einfach abwarten, bis sich die Lage wieder normalisiert hat“, so Franz Schroeder abschließend.

https://www.aachener-nachrichten.de/lokales/eifel/roetgen/heugeve-vor-dem-erwerb-der-alten-weberei_aid-50327135

Foto: Günter Sander